Willkommen – Naturheilkunde – Homöopathie

ENGLISH

Homöopathie

Homöopathie

Die Homöopathie

ist einer meiner liebsten Helfer. Mit ihr habe ich schon solch schier unglaubliche Wunder erlebt, dass es beinahe traurig ist, dass ich diese aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes hier nicht aufführen darf.
Egal, ob es rein körperliche Symptome sind oder tiefgreifende, bis in unsere Kindheit zurückreichende Konflikte, die Homöopathie kann uns beim heiler werden eine großartige Stütze sein.

Hier die Theorie dazu:

 

Die Kompaktversion

Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie, die auf dem Ähnlichkeitsprinzip basiert – also eine Therapie, die ein Ungleichgewicht (das sich als Symptom zeigt) im System regulieren kann, indem sie bewirkt, dass die individuelle Lebenskraft sich neu ausrichtet und sich dadurch die körperliche, geistige und seelische Gesundheit im Rahmen des Möglichen einstellt, indem homöopathische Mittel gewählt werden, die in ihrem Wesen dem der jeweiligen Krankheit am ähnlichsten sind.

 

Was das heißt? – Hier wird’s genauer erklärt: 

Die Lehre der Homöopathie (aus dem Griechischen ‚homoion pathos‘ – ‚das ähnliche Leid‘) wurde im 18.Jahrhundert von dem großartigen Arzt, Apotheker und Forschergeist Samuel Hahnemann begründet.

Er stellte am 18.3.1833 in Köthen fest:
„Es gilt, das Befinden des Erkrankten umzustimmen, mit den Kräften der Arznei die natürliche Krankheit durch Ähnlichkeit aufzuheben, so dass er von selbst bald erstarkt und geheilt ist.“

 

Die Homöopathie – eine Regulationstherapie

Wenn der Mensch nicht mehr in der Lage ist, durch seine Regulations- und Abwehrsysteme Einflüsse von außen oder von innen auszugleichen und daraufhin Symptome entwickelt, sprechen wir im Allgemeinen von ‚Krankheit‘.
Es geht nun in der Homöopathie nicht darum, die Symptome möglichst schnell zu bekämpfen, sondern darum, die Lebenskraft so umzustimmen, dass die persönlichen Abwehr- und Regulationssysteme auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene gestärkt und wieder geordnet, also reguliert werden und sich so, durch die Wiederherstellung der Ordnung, Linderung, Gesundung und Heilung ergeben.
Die Homöopathie ist deshalb eine sogenannte ‚Regulationstherapie‘.

 

Die drei Grundpfeiler der Homöopathie

1. Die Arzneimittelprüfung an Gesunden: Die Arzneimittelprüfungsteilnehmer nehmen eine organische oder anorganische Substanz (welche vom einfachen Gänseblümchen bis hin zum radioaktiven Plutonium wirklich alles sein kann) in potenzierter Form für einen gewissen Zeitraum so lange und so oft ein, bis sie Symptome entwickeln – welche aufgezeichnet und je nach aufgetretener Häufigkeit in Form des gebündelten sogenannten ‚Arzneimittelbildes‘ in die homöopathische Materia Medica (=Arzneimittellehre) einfließen.
2. Das Ähnlichkeitsprinzip – von Hahnemann so formuliert: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (‚Similia similibus curentur‘) – anhand der in der Anamnese (Symptom- und Krankengeschichten-Aufzeichnung) erhobenen Symptome wird das ähnlichste Arzneimittel aus der Materia Medica herausgesucht, also das, dessen Arzneimittelbild die meisten Übereinstimmungen mit dem Symptomenbild des Patienten aufweist (das sogenannte ‚Simile‘).
3. Die Potenzierung beziehungsweise die Dynamisierung – das heißt die Verdünnung und Verschüttelung und/oder Verreibung der jeweiligen Arznei.
Durch das Verdünnen und Verschütteln wird die Wirksamkeit der Arznei gesteigert und gleichzeitig verschwindet ihre Gefährlichkeit beziehungsweise ihre eventuelle Giftigkeit.

 

Die Wirkungsweise von homöopathischen Mitteln

Dass es bei kalten Füßen im Winter ein wirkungsvoller Trick ist, barfuß durch den Schnee zu laufen, ist weitläufig bekannt.
Hier wird Ähnliches (die kalten Füße) mit Ähnlichem (dem kalten Schnee) gereizt und die Durchblutung und die Lebensgeister so angeregt, dass die Füße wieder warm werden.

Hahnemann hat durch sein unermüdliches Forschen herausgefunden, dass die Chinarinde (ein Heilmittel für Malaria) vom gesunden Menschen eingenommen ähnliche Symptome erzeugt wie die Malaria selbst.
Und so hat er festgestellt, dass eben dieses ‚Ähnlichkeitsprinzip‘ allgemein anwendbar ist, und dass er durch die Potenzierung, also die Verdünnung und Verschüttelung der Arzneistoffe, deren Wirkung sogar verbessern konnte.

 

Die Potenzen

So kommen die verschiedenen homöopathischen ‚Potenzen‘ zustande.
Grob beschrieben ist eine D-Potenz 10-fach (Bsp: D4 1:10 000) verdünnt und verschüttelt, eine C-Potenz 100-fach und eine LM-Potenz 50 000-fach.
Vom Ausgangsstoff, wie zum Beispiel der Chinarinde, ist ab der Potenz D24 (entspricht laut Wikipedia der Verdünnung von etwa einem einzelnen Tropfen im Volumen des Atlantiks) aufwärts in der Regel von der Ursprungssubstanz nichts mehr nachweisbar.

 

Wie wirkt die Homöopathie also?

Wie die meisten naturheilkundlichen Therapieformen ist die Homöopathie eine sogenannte ‚Erfahrungsheilkunde‘. Das heißt, dass die Erfahrungen zeigen, dass sie funktioniert, ohne dass sie wissenschaftlich reproduzierbar und verifizierbar sind.

Es gibt noch keine Nachweise dafür, aber eine der möglichen Wahrscheinlichkeiten ist, dass die energetische Information des Ausgangsstoffes auf die Trägersubstanz übergeht. Eine Blaupause sozusagen, die sich unserer Wahrnehmung bisher entzieht.
Ein interessanter Denkanstoß dafür sind die Wasserkristallfotografien von Masaru Emoto.

 

Die homöopathische Behandlung

Nachdem Sie sich zur Erstanamnese angemeldet haben, sende ich Ihnen einen Anamnesebogen zu, den Sie noch vor dem ersten Termin ausgefüllt an mich zurückschicken. Dieser Bogen beinhaltet vor allem Fragen zur persönlichen und familiären Krankengeschichte.
Die Erstanamnese selbst dauert in der Regel rund zwei Stunden, in denen Sie mir neben Ihren Anliegen Ihre persönlichen Krankengeschichte, Ihre Familiengeschichte, Ihre Sorgen und Ängste, ihre Vorlieben und Abneigungen, Ihre Wünsche und Träume mitteilen können.
Bitte beachten Sie, dass die Betonung hier auf ‚können‘ und nicht auf ‚müssen‘ liegt.

Später, nachdem Sie die Praxis verlassen haben, geht für mich die eigentliche Arbeit los: ich werte das Sammelsurium an Informationen, das Sie mir gegeben haben, aus und gleiche es mit den Arzneimittelbildern der vielen zur Verfügung stehenden homöopathischen Mitteln ab.
Das beziehungsweise die am besten zu Ihnen und Ihrer Verfassung passenden Mittel verschreibe ich Ihnen.
Manchmal wird es sich nur um ein einzelnes Mittel handeln, manchmal aber auch um mehrere – je nachdem, nach welcher Kombination der drei Säulen ich Sie behandle.
Es gibt nämlich drei Möglichkeiten der Behandlung in der Homöopathie:
• Miasmatisch – die Behandlung der chronischen Krankheiten (siehe unten)
• Konstitutionell – die Verschreibung auf die Gesamtheit Ihrer körperlich-geistig-seelischen Konstitution
• Organotrop – die präzise Behandlung eines Organsystems

In der Regel findet der Folgetermin in etwa vier Wochen nach dem ersten statt, bei welchem wir gemeinsam überprüfen, ob die Verschreibung gewirkt hat und wie in der Therapie weiter vorzugehen ist.

 

Die Miasmatische homöopathische Behandlung – ‚der Großputz‘

Das Wort ‚Miasma‘ kann übersetzt werden mit ‚Dunstkreis‘.
Dieser ‚Dunstkreis‘ steht für das, was wir mitgebracht haben ins Leben, von unserer Familie vererbt bekommen haben, was wir im Laufe unserer Lebensjahre erworben und aus alledem gemacht haben.
In der miasmatischen Behandlung geht es nun darum, diese angeborenen, erworbenen und antrainierten Belastungen und Reaktionsmuster zu durchbrechen, und einem Großputz gleich das Haus*, das unser Körper für uns ist, vom Keller bis hoch in den Dachboden auszumisten, umzuräumen, zu reinigen und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
(*um die Metapher von Rosina Sonnenschmidt zu verwenden)
Die Vorgehensweise ist hier eine andere als in der konstitutionellen oder der organotropen homöopathischen Behandlung und so wird meist nicht nur ein einzelnes Mittel verschrieben, sondern mehrere aufeinander folgende – für jedes Stockwerk des Hauses entsprechend passende, bis alle Etagen des Hauses in Ordnung sind.

Falls Sie noch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht und rufen Sie mich an oder verwenden Sie das Kontaktformular.
Die homöopathische Behandlung findet an den Praxistandorten Berlin Kreuzberg und Neukölln statt.